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Ein wesentlicher Bestandteil in der Praxis des Kundalini Yoga ist das Mantra Yoga. Mantras sind Kraft- bzw. Konzentrations-Worte, welche die Stärke besitzen, uns wieder in Einklang zu bringen. „Man“ bedeutet Geist, „tra“ heißt Projektion. Sie dienen dazu, den Geist auszurichten und zu beruhigen. Durch ihren Klang wirken sie entspannend und heilend auf Körper, Geist und Seele. Mantren werden bei der Einstimmung des Unterrichts, bei vielen Kriyas, Meditationen und auch wieder bei dem Ausstimmen des Yoga-Unterrichts gechantet (gesungen).

Dabei ist die korrekte Aussprache und auch der Rhythmus von wesentlicher Bedeutung für die Wirkung des Mantras:

Wird nun ein Mantra exakt ausgesprochen, so wird u.a. der Hypothalamus (der Wächter unseres Drüsensystems) durch über 84 Meridianpunkte am Gaumen beeinflusst, die durch das Massieren durch die Zunge aktiviert werden und eine bestimmte Wirkung zur Folge haben. Die Reihenfolge der Stimulierung ist wie ein "Bewusstseins-Computer", der die Steuerung über eine exakte Befehlsfolge an der Tastatur ausführt. Das Naad-Yoga hat diese Naad-Technologie erforscht. Naad ist das Wesen (die Seele) des Klangs. In unserer westlichen Welt stehen wir noch ganz am Anfang bei der Erforschung der komplexen Beziehungen zwischen Klangstrom, Gehirn, Neuroendokrinologie und Psychologie, die eine Veränderung des mentalen Zustandes herbeiführen können.

Kundalini Yoga verwendet viele Mantren. An dieser Stelle seien nur diejenigen genannt, die zu jedem Yoga-Unterricht zur Ein-bzw. Ausstimmung verwendet werden:

Ong Namo Guru Dev Namo (Einstimmungsmantra)
"Ich begrüße die universelle, schöpferische Energie und verbeuge mich vor meinem inneren, göttlichen Lehrer in mir."

AD GUREH NAMEH, JUGAD GUREH NAMEH, SAT GUREH NAMEH, SIRI GURU DEVEH NAMEH (Schutzmantra)
"Ich verbinde mich mit der Weisheit, die immer war, ist und sein wird, über alle Zeitalter hinweg, die wahre Weisheit, die erhabene großartige Weisheit."

SAT NAM (Abschlussmantra)
Sat: Wahrheit, Nam: Identität/Name; „Mein innerstes Wesen ist die Wahrheit“

May the long time sun shine upon you, all love surround you and the pure light, within you guide your way on.
"Lass die ewige Sonne auf Dich scheinen, Liebe Dich umhüllen und das reine Licht in Deinem Inneren Dir den Weg weisen."

Um die exakte Aussprache zu erlernen, empfehle ich Kundalini Mantra Instruction von Gurdass Kaur.

 

Mantra-Meditation

Die Rezitation eines Mantras nennt man auch Mantra-Meditation.

Naad - The Blessing (Dhan Dhan Ram Das Guru)
Diese Mantra Meditation baut unsere Angst vor der Zukunft ab.  Zukunftsangst wurde  in der Vergangenheit aufgebaut und manifestiert sich durch unterbewusste Erinnerungen. Die Meditation unterstützt dich dabei, von deinem Herzen her zu handeln.

"Wenn Angst und  Unsicherheit sich auflösen, dann werden Wahrheit und ein guter Geist mit dir sein." Yogi Bhajan

 

Die Wirkung eines Mantras ist abhängig von der Länge der Meditation:

Nach 3 Minuten chanten: Die Aura und das elektromagnetische Feld des Körpers reagieren.
Nach 7 Minuten: negativer und positiver Mind (Geistkörper) reagieren.
Nach 11 min: Nerven- und Drüsensystem balancieren sich aus.
Nach 22 min: negativer und positiver Mind balancieren sich aus.
Nach 31. min: Alle Zellen sind erreicht, die Atmung ist in das Drüsensystem eingetaktet.
Nach 62 Min: die Gehirnhälften werden balanciert, die Projektionsfähigkeit steigt
Nach 2,5 Stunden: Die Psyche reagiert und ein neues Muster wird erzeugt

Möchtest Du mit dem Mantra eine dauerhafte Wirkung erzielen, dann solltest Du eine Mantra-Meditation täglich für mindestens 40 Tage durchführen.

Nach 40 Tagen gibt es eine Einprägung in der Aura, Gewohnheiten und Muster können aufgelöst werden.
Nach 90 Tagen ist das gesamten Energiesystem involviert, neue Gewohnheiten können sich entwickeln
Nach 120 Tagen ist die neue Gewohnheit verinnerlicht.
Nach 1000 Tagen sind alle Zellen mit der neuen Information gefüllt, die Meisterschaft des Aspektes der Meditation ist erreicht.

 

Möchtest Du mit dem Mantra eine dauerhafte Wirkung erzielen, dann solltest Du eine Mantra-Meditation täglich für mindestens 40 Tage durchführen.

Nach 40 Tagen gibt es eine Einprägung in der Aura, Gewohnheiten und Muster können aufgelöst werden.
Nach 90 Tagen ist das gesamten Energiesystem involviert, neue Gewohnheiten können sich entwickeln
Nach 120 Tagen ist die neue Gewohnheit verinnerlicht.
Nach 1000 Tagen sind alle Zellen mit der neuen Information gefüllt, die Meisterschaft des Aspektes der Meditation ist erreicht.

 

Um eine Meditation optimal auszuführen, solltest Du an einem ruhigen Ort meditieren, unmittelbar davor keine Alltagsdrogen (z.B. Alkohol, Zigaretten, Kaffee) eingenommen haben und mit geraden Rücken sitzen (im Schneidersitz auf dem Boden oder auf einem Stuhl sitzend), damit der Fluss der Energien entlang der Wirbelsäule stattfinden kann.

 

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